Das bin ich, eine Hausfrau in der Mitte der Fünfziger, seit September 2014 verheiratet. Ich mag mein Hausfrauendasein, und es hat mich nie gedrängt, in einem "tollen Beruf" Karriere zu machen. Ich habe vor ein paar Jahren zwei Fernstudienlehrgänge in Informatik und Multimedia-Design erfolgreich abgeschlossen, einfach, weil mich  diese Gebiete interessieren und ich mein Wissen vertiefen wollte. 

Ich habe keine Kinder und keine Haustiere, obwohl ich sehr gerne Katzen mag. Soviel erstmal zu meiner Person.

 

Ich habe diese Webseite erstellt, weil ich selber jahrelang mit einer Angststörung zu kämpfen hatte und es mich einfach nur wütend und traurig gemacht hat, wie einige Menschen versuchen, ihre Profitgier an der Erkrankung Betroffener zu stillen. 

 

Es gibt unzählige Selbsthilfebücher, die im gemeinsamen Kontext aussagen: "Befolge meinen Weg, den ich Dir aufzeige, und Du wirst gesund und frei."  Jeder  dieser Autoren, ob mit oder ohne ein "Dr." vor seinem Namen, preist seinen Weg als heiligen Gral zur Gesundung. Die Wege mögen sich unterscheiden oder gleichen, das Mittel heiligt meiner Meinung nur einem Zweck - sich an dem Elend Betroffener zu bereichern. Ich habe mich in einschlägigen Foren umgetan, und auch in dem wohl bekanntesten stößt man immer wieder auf zwei Autoren mit einem "Dr." vor dem Namen, die unzählige Selbsthilfebücher geschrieben haben, eines baut auf das andere auf, und man soll am Besten alle erwerben, für jedes Problem haben die beiden anscheinend die Patentlösung. Ich möchte nicht ausschließen, daß vielen Menschen mit diesen Büchern geholfen wurde und wird, aber es ist hier ein persönlicher Erfahrungsbericht, und ich war am Ende nur völlig verstört, weil ein Autor das verteufelte, was ein anderer pries.

 

Ebenso gibt es zahllose Hilfeseiten im Netz, mehr oder weniger souverän und hilfreich, oder eben auch nicht. Man findet mittlerweile unzählige Seiten von Menschen im Netz, sie scheinen (ehemals) Betroffene zu sein, die "nur ihre Erfahrungen teilen möchten",  aber unter dem Deckmäntelchen "Hilfe" auch nur abkassieren wollen, sei es in der Form, daß ganz am Ende ein Buch zum Kauf angeboten wird, wöchentliche Hilfe-e-mails "gegen eine geringe Gebühr, jederzeit abbestellbar" und dergleichen Zeug. 

 

Ich habe eben Foren erwähnt. Zuerst erschien es mir hilfreich, mich mit anderen Betroffenen auszutauschen, aber da dort "Laien" unter sich sind, fand ich auch dort nicht das, was ich eigentlich suchte - konkrete Hilfe. Zudem mehrte sich Zank und Streit, wer nun womit Recht hatte. So tröstlich es anfangs auch war, mit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, so wenig hat es am Ende geholfen. 

 

Wenn Du auf dieser Seite angekommen bist, hast auch Du sicherlich schon etliche Webseiten durchstöbert und wahrscheinlich liegen bei Dir so einige Ratgeber herum, gelesen und beiseite gelegt. Und vielleicht hast Du Dich auch schon mal in einem Forum angemeldet, vielleicht nur gelesen, vielleicht auch geschrieben.

 

Im Laufe meiner Erkrankung habe ich verschiedenste Ärzte und Therapeuten aufgesucht, und von dieser Erfahrung berichte ich kurz auf diesen Seiten.

 

Wenn Du immer noch liest, scheine ich Dein Interesse geweckt zu haben. Wenn Du beim Lesen dieser Seiten ab und zu mit dem Kopf nickst und Dir denkst: "Yepp, genauso ist es, so kenne ich es auch", wenn Du Dir den einen oder anderen Tipp herausziehen kannst und er Dir ein wenig hilft, oder wenn Du Dich "nur" verstanden fühlst, ist der Zweck dieser Seiten bereits erfüllt. :)